Mit großer Neugier verfolgten die Gäste die filigrane Arbeit der Stickerinnen und konnten ihnen direkt über die Schulter schauen. Viele staunten über die kunstvoll gestalteten Standarten, Fahnen und Paramente, die in der Werkstatt entstehen. In zahlreichen Gesprächen wurde die hohe Wertschätzung für diese traditionsreiche Handarbeit deutlich.
Seit nunmehr 100 Jahren werden in der Paramentik des Missionshauses hochwertige kirchliche Textilien gefertigt. Bis zum Jahr 2012 war die Werkstatt zudem Ausbildungsbetrieb für Stickerinnen und hat über Jahrzehnte hinweg dazu beigetragen, dieses besondere Kunsthandwerk weiterzugeben. Der Nachmittag der offenen Paramentik bot daher nicht nur faszinierende Einblicke in die aktuelle Arbeit, sondern auch eine lebendige Erinnerung an eine lange und wertvolle Tradition.






